
Erg Chegaga
Vierzig Kilometer Dünen, bis zu dreihundert Meter hoch. Kein Handynetz, kein Motorenlärm.
Erg Chegaga ist das größte Dünenfeld Marokkos und deutlich schwerer erreichbar als das bekanntere Erg Chebbi bei Merzouga. Genau deshalb ist es leerer. Die letzte Straße endet in M'hamid El Ghizlane; von dort sind es rund neunzig Minuten offroad.
Die Camps liegen zwischen den Dünen, mit festen Zelten, Betten, Dusche und WC. Abends gibt es Feuer und Musik, morgens Stille. Wer will, reitet bei Sonnenuntergang auf dem Dromedar oder fährt mit dem Sandboard die Hänge hinunter.
Auf dem Rückweg liegen zwei Orte, die kaum jemand ansteuert: der Lac Iriki, ein riesiger Salzsee, der seit Jahren ausgetrocknet ist, und ein Fossilienberg, auf dem man kleine Versteinerungen findet und mitnehmen darf.








