
Wo die Straße aufhört
Das Draa-Tal
Tausende Dattelpalmen, Lehmdörfer und grün glasierte Keramik. Am Ende: M'hamid.
Der Draa ist der längste Fluss Marokkos — meist trocken, nach seltenen starken Regenfällen aber ein echter Strom. Entlang seines Bettes zieht sich ein Band aus Dattelpalmen, das aus der Luft wie ein grüner Riss in der Steinwüste aussieht.
In Agdz spiegelt sich das Dorf abends im Wasser. Weiter südlich liegt Tamegroute, seit Jahrhunderten bekannt für seine grün glasierte Keramik — die Werkstätten kann man besuchen, und ein Stück dieser Glasur passt in jeden Rucksack.
Die Wüste beginnt am Ausgang von Zagora. Erst Steinwüste, dann M'hamid El Ghizlane: das Tor zur großen Sahara, das letzte Dorf, die letzte Tankstelle. Danach gibt es keine Straße mehr.





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