Die zwei Dinge, die alle vergessen
Erstens: eine richtig warme Schicht. Die Wüste ist nachts kalt — im Winter empfindlich kalt. Eine leichte Daunenjacke oder ein dicker Fleece wiegt fast nichts und rettet den Abend am Feuer.
Zweitens: eine Stirnlampe. Im Camp gibt es kein Streulicht, und der Weg vom Zelt zum Abendessen führt durch echte Dunkelheit. Die Handy-Taschenlampe funktioniert, bindet aber die Hand, mit der du dich im Sand abstützt.
Kleidung: Schichten, keine Spezialausrüstung
Du brauchst keine Expeditionskleidung. Bewährt hat sich: lange, leichte Hosen, luftige Langarmshirts (Sonnenschutz!), ein warmer Pullover, Halstuch oder Schal gegen Wind und Sand, feste Sandalen oder leichte Turnschuhe. In den Dünen selbst läufst du ohnehin am liebsten barfuß.
Ein Tuch als Kopfbedeckung ist kein Folklore-Accessoire, sondern das praktischste Kleidungsstück der Wüste. Unsere Fahrer zeigen dir gern, wie man es bindet.
Die richtige Tasche
Nimm eine weiche Reisetasche oder einen Rucksack statt eines Hartschalenkoffers. Das Gepäck reist auf dem Dach des Geländewagens oder auf einem Dromedar — beides mag keine Rollkoffer. Fürs Camp reicht eine kleine Tasche mit dem Nötigsten; der Rest kann im Wagen bleiben.
Was du zu Hause lassen kannst
Schlafsack (Decken sind im Camp reichlich vorhanden), Wanderstiefel für reine Wüstentouren, Trinkwasser in Mengen (wir haben immer genug im Wagen) und die Drohne — für Drohnen gilt in Marokko ein sehr restriktives Einfuhrverbot, sie wird dir schlimmstenfalls am Flughafen abgenommen.



